Einsteinhaus Caputh
Sei ein gutes faules Tier, Streck alle Viere von Dir.
Komm nach Caputh, pfeif auf die Welt,
und auf Papa, wenn Dirs gefällt.
Diese Worte sendete Albert Einstein seinem Sohn im Jahre 1931 als Einladung nach Caputh.
Zum 50. Geburtstag wollte die Stadt Berlin ihrem berühmtesten Wissenschaftler ein Haus am See schenken. Es wurde lange nichts Passendes gefunden, bis der Architekt Konrad Wachsmann in der Zeitung gelesen hat, dass Berlin Albert Einstein ein Haus am See bauen will. Er reichte sein Vorschlag ein und erhielt den Zuschlag.
Caputh war sein Zufluchtsort, hier konnte er segeln, wandern und der Hektik der Großstadt entfliehen. Trotzdem lud er regelmäßig Wissenschaftler, politische Aktivisten, Schriftsteller, Philosophen, Künstler und Journalisten zu sich ein.
Sein Ruhm nahm für einen Wissenschaftler außergewöhnliche Maße an, es grenzte schon fast an Heiligenverehrung. Aus dem Grund sollte das Haus als Wirkungsstätte Einsteins erhalten bleiben, ohne ein Wallfahrtstort zu werden.
Die neuen Einrichtungsgegenstände, die der Potsdamer Designer Jörg Hundertpfund gestaltet hat, sind bewusst zurückhaltend und schlicht.
Das Haus wurde am 22. Mai 2005 wiedereröffnet und soll im Sinne von Einstein produktiv genutzt werden, z.B. für Seminare und Workshops.
Um ein Einblick in das Leben Albert Einsteins zu bekommen, ist es auch der Öffentlichkeit im beschränktem Rahmen zugänglich.
Link: Einsteinhaus Caputh




